Bauholz aus der eigenen Region
Privathausbau, öffentlicher Bau, Sonderbauten
Holzhäuser, Dachstühle, Terassen, Car-Ports, Wintergärten, Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude, Hallen, Brücken, und mehr ....
Bauholz ist extrem vielseitig.
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| Nadelschnittholz aus unserer Heimat. |
Bauholz ist in der Regel Nadelschnittholz
Und wir brauchen das Nadelholz !
- Als Bauholz ist es essentiell.
- Kommt das Bauholz nicht aus unseren Wäldern hat es oft lange Transporte hinter sich oder es kommt zudem teils aus unsicheren Quellen. Das ist Klimaschädlich.
Mehr Infos finden Sie im Folgenden, diese werden laufend ergänzt.
Heimisches_Bauholz_ist_spitze_
Bauholz der kurzen Wege=Klimaschutz pur
Produktpalette_unserer_heimischen_Sägewerke_
Holz_von_Hier_hat_nachgefragt:_was_sind_die_besten_Bauhölzer_
Fichte_-_ein_Klassiker_beim_Bau_
Kiefer_-_ein_tolles_aber_kaum_genutztes_Bauholz
Lärche_und_Douglasie_-_Informationstransfer_ist_wichtig
Aktionen_bei_Holz_von_Hier_
Stoffstrom vom Rundholz bis zum Bauholz
Literatur_und_Daten_
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| von oben links nach unten rechts: vom Wald als Rundholz sortiert (selbst von den Kleinsten), gelangt das Holz zu unseren heimischen Sägewerken, kleinen, mittleren und großen. Dort wird es geschnitten, sortiert, getrocknet, bei speziellen Produkten verleimt und dann auch teilweise verpackt. Per Hand, aber auch mit modernster Computertechnologie sortiert, gelangt das Schnittholz und Bauholz so an die Kunden und Weiterverarbeiter oder - wie meist - an den regionalen Holzhandel. | ||
Nadel- Schnittholz...
... geht v. a. in Bauholzbereich
- Viele heimische Sägewerke sind auf Nadelholz spezialisiert.
- In Deutschland werden pro Jahr mehr als 24 Mio. m3 Schnittholz erzeugt, überwiegend Nadelschnittholz.
- Etwa 30% am deutschen Verbrauch von Nadelschnittholz stammt heute rechnerisch aus Importen.
- Diese Importe sind rein quantitativ durch heimische Produktion ersetzbar.
- CO2 Emissionen Importe: 280.000 Tonnen/Jahr.
Laub-Schnittholz...
... geht v. a. in Innenausbau & Möbel
- Etwa > 50% am deutschen Verbrauch von Laubschnittholz stammt heute rechnerisch aus Importen.
- Diese Importe sind rein quantitativ durch heimische Produktion ersetzbar.
- CO2 Emissionen dieser Importe: 30.000 Tonnen/Jahr.
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| Nadelholzsägewerke in Deutschland | Mischbetriebe (Nadel-/und Laubholzsäger) in Deutschland | Laubholzsägewerke in Deutschland |
Heimisches Bauholz ist spitze !
- Immer wieder wird in Ausschreibungen öffentlicher Bauträger oder Architekten skandinavisches oder auch osteuropäisches Schnittholz ausgeschrieben (z. B. Sibirische Lärche). Aber warum? Das ist keine (!) Frage der Qualität. Standardisierte oder/und veraltete Ausschreibungstexte berücksichtigen die sehr gute Qualität des heimischen Bauholzes meist noch zu wenig.
- Von der Praxis, z. B. vielen Zimmereien, wird deutsches, qualitätsgeprüftes Bauholz (z. B. DIN 4074) im Hinblick auf die Feuchte als qualitativ besser eingestuft als skandinavisches.
- Auch statisch gesehen ist heimisches Bauholz dem skandinavischen überlegen, gerade wegen der etwas weiteren Jahresringe und der daraus resultierenden besseren Biegefestigkeit, das zeigt die Praxis, aber auch wissenschenschaftliche Untersuchungen.
- Lärche die „gleich hinter dem Ural her kommt“ ist qualitiativ gesehen auch nicht besser ist als Lärche aus Deutschland. „Wenn muss die Lärche schon tatsächlich aus Sibirien kommen“. In Sibirien aber herrscht keine nachhaltige Waldbewirtschaftung wie bei uns.
Eine Frage des ökologischen Rucksackes.
Bauholz der kurzen Wege=Klimaschutz pur
Überall gibt es Schönheiten beim Bau... Bauen ist heute aber mehr denn je auch eine Frage des ökologischen Rücksackes.
Schnittholz für den Bau ist fast immer aus Nadelholz. Kommt das Holz dafür nicht aus unseren Regionen, hat es oft lange Transporte hinter sich oder stammt möglicherweise zudem noch aus nicht-nachhaltiger Bewirtschaftung. Das ist klimaschädlich.
Schnittholz, Bauholz, Holzhalbwaren, Zellstoff aus nördlichen Primärwäldern in Ausschreibungen? Warum nicht aus unseren Regionen mit nachhaltiger Forstwirtschaft!
Beispiel Russland:
- Westrussland weist inzwischen vielfach geregelte Forstwirtschaft auf. In Sibirien dagegen ist Raubbau an Primärwäldern in den gegenwärtigen Hauptnutzungsgebieten "Normalität" (WWF Sibirien).
- Die Wiederaufforstung dieser Flächen bereitet nicht selten große Probleme.
- Pro Jahr werden aus den Wäldern Russlands ca. 2,2 Mio. m3 Nadel-Rohholz und Nadel-Schnittholz nach Deutschland eingeführt. Das sind umgerechnet etwa 2,9 Mio. fm Rundholz.
- Das entspricht etwa 9% des deutschen Einschlages an Nadelstammholz.
- Allein diese Mengen aus Russland verursachen mit 200.000 Tonnen CO2 po Jahr, etwa 40% der transportbedingten Emissionen durch Importe von Nadelrundholz/-schnittholz nach Deutschland überhaupt.
- Diese Mengen aus Russland wären rein quantitativ durch heimisches Holz ersetzbar.
Beispiel Kanada:
- Red Cedar wird als Zellulose für Papier und Klopapier aber auch als Bauholz genutzt. Dieses Holz stammt oft aus Raubbau amerikanischer oder kanadischer Küstenprimärwälder.
Produktpalette unserer heimischen Sägewerke
- Klassisches Produkt der meisten KMU Sägewerke ist massives Schnittholz und hier v. a. Bauholz.
- Die Produktpalette der Sägewerke und Hobelwerke diversifiziert sich immer stärker. Ein Trend bei den Produkten geht dabei in Richtung genormter industriell gefertigter Leim- und Brettschichthölzern und hin zu Halbfertigprodukten. Diese Produktlinien haben nur wenige heimische Sägewerke.
- Fast alle Größenklassen bei usneren heimischen Sägewerken stellen eine breite Produktpalette her.
- In Bayern findet sich mit die größte Sägerdichte in Deutschland. Die meisten dieser Sägewerke sind kleine Familienbetriebe mit einer Einschnittskapazität unter 5.000 fm.
- Für die Nadelholzsägewerke in Bayern ist Bauholz immer noch das Hauptsortiment. Daneben werden noch Latten, Dielen, Verpackungsware, Schreinerware und sonstiges hergestellt.
Holz von Hier hat nachgefragt: was sind die besten Bauhölzer?
Fichte - ein Klassiker beim Bau
- Das klassiche Bauholz bei uns ist die Fichte.
- Die sehr guten Eigenschaften der Fichte, wie ihre sehr gute Bearbeitbarkeit und ihre guten technischen Eigenschaften machen sie zum beliebtesten Bauholz.
- Sie ist die dominierende Baumart unserer bewirtschafteten Wälder.
- Aus dem Bereich Bau ist sie nicht weg zu denken. Viele heimsiche Sägewerke sind auch von ihrer technischen Ausrüstung und den organisatorischen Abläufen stark auf die Fichte spezialisiert.
- Produkte wie Hobelware, Fasebretter, Hobeldielen und Außenverschlungen werden von den Verarbeitern wie den Zimmereien vielfach über den Handel eingekauft. Diese Produkte werden zwar im Falle der Fichte teilweise bereits auch regional hergestellt, im Handel werden aber oft auch importierte Produkte in diesen Bereichen angeboten, v. a. aus Skandinavien.
- Aber von den Dimensionen her würden viele Verarbeiter wie auch der Handel oft gerne auch auf die heimische Ware ausweichen. Dies wurde am Beispiel Hobelware verdeutlicht. Hier bietet der Handel die gerne nachgefragten Abmessungen in 146 mm überwiegend aus Skandinavien an. Aus deutscher (heimischer) Produktion wäre meist nur Ware mit den Abmessungen 106 mm und 112 mm zu bekommen. Von der Verarbeiterseite wurde betont, dass sie breitetre Abmessungen (z. B. 146 mm) bevorzugen (mit 12-14% Trockenheit als weitere Voraussetzung), diese aber gerne auch aus heimischer Produktion beziehen würden.
- Ein weiteres Thema waren in den Gesprächen die größeren Abstände zwischen den Längensortierungen der heimischen Produkte. Das hat zur Folge, dass die Holzverarbeiter wie die Zimmereien bei skandinavischen Abmessungen weniger Verschnitt haben.
- Bei vielen Sägewerken ist es aus Lagerkapazitätsgründen und produktionstechnischen Aspekten schwierig, das volle Sortiment in skandinavischen und heimischen Abmessungen gleichzeitig bereitzustellen.
- Im Klimawandel könnten jedoch viele heutige Fichtenstandorte starke Ausfälle haben, so wird von Klima-Forst-Experten immer wieder betont. Diese und viele andere Fragen zum Thema "Zukunftswald im Klimawandel will Holz von Hier auf einer Zukunftswerkstatt mit interdiziplinär zusammengesetzten Experten und Praktikern nachgehen. Holz von Hier hält Sie auf dem Laufenden.
Kiefer - ein tolles aber kaum genutztes Bauholz
- Befragte Holzverarbeiter wie Zimmereien betonten, dass sich die Kiefer sehr gut im nicht sichtbaren Baubereich eignet und dass ihre Tragfähigkeit und die Standfestigkeit mindestens gleich, wenn nicht deutlich höher ist, als die der Fichte. Deshalb würde gerne auch Kiefer als massives Bauholz verwendet.
- Einge befragte Bayerische Zimmereien verwenden auch bereits Kieferbauholz, dieses kommt dann aber oft aus Mecklenburg ("Merkische Kiefer").
- Immer noch herrsche großer Informationsmangel bei Kunden und Bausachverständigen, welche die Bläue der Kiefer und die stärkere Astigkeit immer noch als Holzfehler ansehen und es hierdurch häufiger zu Reklamationsrisiken käme. Hier müßte Informationstransfer an die Kunden und Bausachverständigen durchgeführt werden, dann sei die Kiefer ein sehr interessantes massives Bauholz.
- Die befragten Sägewerke merkten bei den Gesprächen an, dass Kiefer gerade bei der Konstruktionsvollholzherstellung (Keilverzinkung, KVH) schwerer einsetzbar sei als die Fichte, weil der Sortieraufwand wesentlich höher sei und gleichzeitig aber der Preis für Fichte-KVH höher als für Kiefer-KVH. Wenn sich jedoch die Marktpreise angleichen würden, sie dies durchaus auch überdenkenswert.
- Einzelne Sägewerke bieten bereits klassiches massives deutsches Kieferbauholz an, dieses kommt dann in der Regel aus Mecklenburg ("Merkisches Kiefer").
- Der befragte Holzhandel merkte an, dass wenn Kiefer Bauholz oder Kiefer-KVH jetzt angeboten würde sie vielfach importiert würde, vor allem aus dem Billiglohnland Polen (vgl. Anmerkung Sortieraufwand und Preisangleichung Kiefer Fichte).
- Der befragte Bayerische Forst betonte, dass es im südwestlichen Teil Oberfrankens, in weiten Teilen Mittelfrankens und in Teilbereichen der Oberpfalz klassische Kiefernstandorte gibt, die in den nächsten Jahrzehnten nicht unerhebliche Kiefernholzmengen liefern werden. Das Kiefernholz, das in der Vergangenheit nicht immer angemessen zu verwerten war, besitzt aus diesen Standorten oft überdurchschnittliche Qualität und wäre es wert, durch entsprechende Marketingmaßnahmen aufgewertet zu werden.
- Im Mpment ist es jedoch noch so, dass die Vorkommen an Kiefer auf velen Standorten noch nicht hiebsreif sind. Bei der Kiefer müssen also zunächst auch weiter entfernte heimische Standorte in Betracht gezogen werden, denn kommt das Holz nicht aus unseren Regionen hat es oft fast 1.000 bis 5.000 Transportkilometer aus Polen oder Skandinavien oder Sibirien hinter sich.
- Gute Kiefernstandorte in Deutschland finden Sie demnächt unter "wo-wächst was"
Lärche und Douglasie - Informationstransfer ist wichtig.
- Befragte Zimmereien merkten am, dass beide Hölzer von Ihnen gerne für Anwendungen im Außenbereich verwendet werden, z. B. Schalungen, Balkone, Terrassen.
- Eingekauft würden diese Hölzer fast ausschließlich im Handel. Im Handel aber sei fast nur "nordische Ware" zu bekommen.
- Dabei würden viele Zimmereien z. B. sehr gerne heimische Lärche verwenden, denn die nordische Lärche sei zwar etwas feinringiger, aber „langweiliger“ in der Farbgebung und würde zudem ohne Behandlung schnell vergrauen. Die heimische Lärche sei bunter und vergraut nicht oder wesentlich langsamer. Das wisse nur kaum jemand. Das müsse als Marketingargument für die heimische Lärche genutzt werden.
- Architekten würden in den Ausschreibungen leider immer nur auf "nordischer Ware" bestehen. Von den Zimmereien wurde vermutet, dass die sehr guten Eigenschaften der heimischen Lärche kaum bekannt sind.
- Von den Praktikern die tagtäglich Holz verbauen wurde betont: Lärche die „gleich hinter dem Ural her kommt“ ist qualitiativ gesehen auch nicht besser ist als Lärche aus Deutschland. „Wenn muss die Lärche schon tatsächlich aus Sibirien kommen“. In Sibirien aber herrscht keine nachhaltige Waldbewirtschaftung wie bei uns.
- Auch vom Handel wurde bestätigt, dass wenn Ware aus Lärche und Douglasie angeboten werde sei dies vielfach importiert, v. a. aus Skandinavien, "weil die meisten Architekten es so gewohnt sind".
- Aus Sicht befragter Sägewerke ist die Lärche (teils auch die Douglasie) in der Herstellung interessant. Bei der Douglasie sei allerdings der Sortieraufwand ähnlich hoch wie bei der Kiefer. Aber Lärche wäre als klassisches Bauholz wie auch als KVH interessant.
- Die Frage die sich gerade hier immer wieder stellte und von den Sägewerken auch immer wieder an den Forst gestellt wurde ist: bekommt man diese Hölzer in in ausreichender Menge in unseren Regionen ?
- Erste Angaben von Forst dazu lauteten: das Vorkommen von erntefähigen Douglasien sei in Nordbayern vorhanden aber von der Menge begrenzt. Lärche sei (insbesondere in Unterfranken) etwas häufiger, aber auch i.d.R. nur einzeln den Beständen beigemischt. Daher fallen oft nur Kleinmengen bei Hiebsmaßnahmen an, was die Verwertung erschwert. Bei beiden Baumarten würden neue Käufer, die sich auf die verstreuten Kleinmengen spezialisieren, um an die an sich guten Holzqualitäten zu kommen, sehr begrüßt. Man sollte das Argument der Zimmerer weiter verfolgen, wonach gerade die heimische Lärche farblich interessanter ist. Hier könnte sich die Kennzeichnung als z.B. „heimische (Flachland)-Lärche“ oder „Farb-Lärche“ lohnen.
- Bei diesen Baumarten müssen also auch weiter entfernte heimische Standorte in Betracht gezogen werden, denn kommt das Holz nicht aus unseren Regionen hat es oft fast 5000 Transportkilometer aus Sibirien hinter sich.
- Gute Lärchenstandorte und Douglaisenstandorte in Deutschland finden Sie demnächt unter "wo-wächst was"
Aktionen bei Holz von Hier: (1) wo wächst was und (2) Zukunftswerkstatt Zunkunftswald im Klimawandel
Insgesamt zeigte es sich immer wieder bei den Nachfragen von Holz von Hier, dass oft große Unsicherheiten zwischen Forst und Verarbeitern herrschen, welche Mengen wo anfallen, welche Holzarten wo wachsen, usw. Ebenso relevant sind Fragen im Themenbereich Klimawandel: mit welchen Holzarten kann man auch in Zukunft rechnen? Kommen neue Holzarten dazu? Was bedeutet das waldbaulich? usw.
Diesen Fragen und diesem Bedarf an Informationstransfer will Holz vom Hier mit zwei Aktionen nachkommen die wir im Herbst/Winter 2009 bzw. im Frühjahr 2010 zusammen mit den Regionalpakt Wald-Forst-Holz und Partnern aus Forst Holzverarbeitung, Wissenschaft, Klimaforschung, Umweltschutz und anderen und in enger Abstimmung mit dem Cluster Forst Holz Bayern umsetzen werden:
(1) "Wo Wächst Was" .
2) Einer Zukunftswerkstatt Zunkunftswald im Klimawandel.
Stoffstrom vom Rundholz bis zum Bauholz.
- Von den etwa 57-60 Mio. m3 Holzeinschlag in deutschen Wäldern wird etwa die Hälfte als Stammholz an die heimische Sägeindustrie verkauft. Der Rest geht als Industrieholz vor allem an die Platten- und Zellstoffindustrie, aber auch an die Holzwerkstoffindustrie und an Biomasseheizwerke.
- Etwa 14% am deutschen Einschlag (ca. 8 Mio. m3) ist Waldrestholz (ZMP, 2005- 2007). Nach den Erhebungen von Manthau (2002) werden davon 70% für die Brennholzherstellung verwertet, das wären ca. 5,6 Mio. m3 und 30% für die Hackschnitzelherstellung, das wären 2,4 Mio. m3. Grob gerechnet sind das etwa 3,3 Mio. Tonnen Brennholz und etwa 1,4 Mio. Tonnen Hackschnitzel (bei einer Annahme von 50% Laubholz und 50% Nadelholz und 20% Feuchte, Umrechnungsfaktoren in FNR, 2003, Handbuch Bioenergie).
- Die heimischen Sägewerke produzieren etwa 18 - 20 Mio. m3 sägerauhes Schnittholz, 94% davon als Nadelschnittholz und etwa 4 Mio. m3 Hobelware und KVH.
- Verbraucht werden in Deutschland etwa 18 Mio. m3 Schnittholz, davon etwa 17 Mio. m3 Nadelschnittholz und 1 Mio. m3 Laubschnittholz sowie etwa 2 Mio. m3 Hobelware und KVH.
- Etwa ein Drittel davon geht in den Bereich Produktion von Halbwaren, Verbrauchsgütern und Bauelementen, also an Hersteller von Paletten, Kabeltrommeln, Kisten, Leimbauteilen, Wandelementen, Fenster und Fensterrahmen, Treppen, Türzargen und Türblätter und wird als Betonschalungsware verwendet.
- Bei Türen und Fenstern wird hierbei immer noch ein beachtlicher Anteil an Tropischen Laubhölzern verwendet, bei Fenstern beispielsweise 20 bis 30 %.
- Zwei Drittel also etwa 13 Mio. m3 sägerauhes Schnittholz plus 2 Mio. m3 Hobelware und KVH gehen in den Bereich Endprodukte im Bau und Innenausbau also an Zimmerer, Holzhausbauer, Fertighausbaufirmen, Schreiner, Parketthersteller, Möbelindustrie und Heimwerkerbedarf.
- In diesem ganzen System von Einkauf und Vertrieb des Schnittholzes und der Halbwaren und teilweise auch der Endprodukte spielt der Holzhandel eine zentrale Rolle.
| hier demnächst Bilder und Abbildungen |
Daten zu Rußland und Infos Prof. Schulze am MPI Jena (Forschungsstation in Sibirien).
Marktdaten Bruckner & Strohmeier, berechnet mit Importdaten aus ZMP 2007.
CO2 Daten berechnet von Bruckner und Strohmeier.
Infos zu Red Wood vom Bundesarbeitskreis nördliche Urwälder.
Berechnungen zum Markt: Bruckner und Strohmeier mit Daten aus ZMP 2006 und 2007.
Bilder : Betriebe von Holz von Hier und Bruckner & Strohmeier





















