Die Produktumweltampel

Sie wollen ethische Produkte kaufen und haben Sie sich auch schon immer gefragt welche Bedeutung die Herkunft von Produkten für deren Öko-Sozialen-Footprint hat? Was glauben Sie welche Bedeutung die Transporte in der gesamten Klima und Umweltbilanz von Produkten haben? Wie umweltfreundlich und gesund ein Produkt ist, hängt auch von seiner Herkunft ab, oder? Erfahren Sie hier mehr zur Bedeutung von Herkunft, Transporten und Material bzw. Produktion von diversen Bauproduktgruppen im Vergleich.

Hier können Sie die Produktumweltampel öffnen oder/und sich als APP auf Ihr Smartphone oder Tablett laden.

Für iPhone:

im Appstore nach „Umweltampel“ suchen und downloaden.

 

Für Android:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.holzvonhier.umweltampel

Hier Online einsehen

Einleitendes zur Ampel

Gefördert durch die DBUDruck

Die Entwicklung der Produktumweltampel war Bestandteil eines Projektes ‚SAVE‘, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wurde.

Projektarbeitskreis

Die Entwicklung und Umsetzung wurde begleitet von einem Arbeitskreis, in dem Vertreter von Anspruchsgruppen aus Umwelt, Gesellschaft, Kommunen, Verbraucher und Wirtschaft involviert waren. Dieser Arbeitkreis soll als Beirat die Produktumweltampel auch weiter begleiten. Vertreten sind hier: NABU Deutschland, Verbraucherzentrale Bundesverband, VDI Deutschland, Ressourceneffizienznetzwerk Deutschland, Jury Umweltzeichen Deutschland, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Hessen Rohstoffe (HeRo). Weitere Partner sind wie z.B. AKT (Architektenkammer Thüringen) und BDIA (Bundesverband der Innenarchitekten Deutschlands) sind angefragt.

Was ist die Produktumweltampel, was ist ihr Ziel?

Ziel der Umweltampel ist es eine Einschätzung zu ermöglichen was ein Produkt wirklich nachhaltig macht.

Was macht ein Produkt wirklich nachhaltig und umweltfreundlich? Ist ein Holzhaus besser als ein Ziegelhaus? Ist ein Holzprodukt schon allein deshalb nachhaltiger wenn das Rundholz dafür aus nachhaltiger Waldwirtschaft – weltweit – stammt? Ist zertifiziertes Tropenholz oder Holz der kurzen Wege „besser“? Wie ist ein Bauprodukt aus Deutschland im Vergleich z.B. zu Russland oder China zu werten? Die Vergleichsmöglichkeiten und Fragen sind ungezählt.

Manchmal geben Umweltzeichen Orientierung, aber diese bewerten meist nur einige Aspekte. Umfassende Ökobilanzen sind selten, für Nicht-Expreten kaum zu verstehen und sie erfassen bei weitem auch nicht alle Aspekte der Nachhaltigkeit.

Das Besondere der Umweltampel ist, dass sie erstmals eine breite und umfassende Bewertung der Nachhaltigkeit von Bauprodukten mit einer einfachen für den Laien verständlichen Darstellung verbindet. Das Ziel der Umweltampel ist dabei, dass der Nutzer sich selbst ein Bild über die verschiedenen Nachhaltigkeitsaspekte machen kann, auch solche, die noch nicht irgendwo bewertet sind. Die Ampel will einen inblick über die Bedeutung verschiedener Aspekte der Nachhaltigkeit geben, so dass deutlich wird, dass ein echt nachhaltiges Produkt von vielen Aspekten abhängt.

Die Umweltampel stellt dabei ein Kommunikations- und Informationsinstrument und ausdrücklich kein „Über-Label“ dar, welches nun endgültig für jedes einzelne Produkt eine eindeutige Bewertung hinsichtlich „gut“ und „schlecht“ trifft. Sie gibt vielmehr Denkanstöße und regt dazu an, sich beim Produktkauf bzw. der Produktbeschaffung über bestimmte Zusammenhänge Klarheit zu verschaffen. Mit der Ampel kann man als Nutzer für sich entscheiden, welcher oder welche Aspekte der Nachhaltigkeit für einen persönlich besonders wichtig sind.

Wichtig ist auch, dass die Produktumweltampel in der aktuellen Fassung, keine exakte Bewertung individueller Einzelprodukte darstellt, sondern Produkttypen charakterisiert, also z.B. Bauschnittholz, Porenbetonsteine oder Glasfaserdämmstoff bzw. baufunktionale Einheiten derselben wie z.B. Massivholzwände oder Stahlbetonwände, PVC-Böden oder Parkettböden, Mineralwolledämmstoff oder Holzfaserdämmplatten etc.

Datenquellen und Innoative Parameter

Anforderungen an die Datenquellen. Anforderung an die Datenquellen waren möglichst hohe Aktualität, möglichst hohe allgemeine Anerkennung sowie möglichst breite, globale Datenbasis (z.B. im Hinblick auf die Länderbewertung). In einem weiteren Schritt wurden sinnvolle Bewertungsalgorithmen entwickelt, die die jeweilige Ausprägung des Indikators für den entsprechenden Parameter einer Einstufung auf einer fünfstufigen Skala zuordnet.

Innovative Parameter. In den Sektoren Biodiversität, Ressourcen, Soziale Fairness, Gesundheit und Ökodesign wurden innovative neue Bewertungsparameter entwickelt, basierend auf anerkannten Datenquellen.

Wie ist die Ampel aufgebaut und was ist ihre Aussage?

Aussage der Umweltampel ist eine Nachhaltigkeitseinschätzung von Bauprodukten.

Eingeschätzt wird wo sich ein bestimmtes Produkt typischerweise in der Ampelskala wieder findet. Dabei bedeutet „grün“ = sehr gut, „gelb“ = gut, „ocker“ = mittel, „orange“ = schlecht und „rot“ = sehr schlecht.

Die Umweltampel trifft dabei eine Einstufung nach 3 Sektoren: (1) Herkunft, (2) Transporte und (3) Produktion/Produkt. Dargestellt werden dabei der Einfluss des Ursprungslandes eines Produktes, der Einfluss des Transportes eines Produktes im globalen Warenhandel von einem bestimmten Ursprungsland nach Deutschland und der Einfluss der Produktion selbst.

Die drei Sektoren sind in dem unten stehenden rechten Feld beschrieben.

In den drei Sektoren werden jeweils 9 Nachhaltigkeitsaspekte eingestuft: (1) Klima, (2) Biodiversität, (3) Ressourcen, (4) Energie, (5) Wasser, (6) Soziale Fairness, (7) Gesundheit, (8) Dauerhaftigkeit, (9) Nachnutzung. Einige davon sind bislang noch in keinem anderen Bewertungssystem enthalten. Die Produktumweltampel geht damit über die bisher genutzten und verwendeten Bewertungssysteme hinaus.

Die bewerteten Parameter sind in dem unten stehenden linken Feld beschrieben.

Energie

Der Nachhaltigkeitsaspekt Energie wird bewertet in den Sektoren (1) Herkunft, (2) Transporte und (3) Material / Produktion / Produkt.

(1) Im Sektor Herkunft wird der Aspekt Energie bewertet über den Faktor ECI/re. ECI/re ist ein Mass dafür wie energie-effizient die industrielle Produktion eines Landes ist. Dem liegt eine Bewertung zugrunde aus (a) dem Faktor GDPI/ECI (Gross Domestic Product of Industry/Energy consumption of industry) je Land in [$/kg Öl-äqv.] und (b) dem Anteil erneuerbarer Energien (re = renewable energy) an deren Energiemix in [%]. Der Faktor GDPI wurde für die Produktumweltampel berechnet aus dem GDP (= BIP) je Land, dem Energieeinsatz je Land, dem Anteil der Industrie am GDP des Landes und dem Anteil der Industrie an den CO2 Emissionen des Landes.

Anmerkungen: Der Aspekt Energieeffizienz der industriellen Produktion eines Landes ist nicht einfach einzustufen, z.B. ist ein hoher Anteil an Erneuerbaren Energien nicht automatisch umweltfreundlich. Dies kann umweltverträgliche Solarenergie sein, aber auch wenig umweltverträgliche Nutzung von exportiertem Palmöl. Auch der Energieverbrauch bezogen auf die Ressourcen eines Landes ist nicht unbedingt ein Indiz. Beispielsweise kann in einem Land wie Holland, das kaum Ressourcen hat, die Produktion hoch energieeffektiv sein. Ein Land wie Dubai daneben mit einem zwar hohen Vorrat an Ressourcen aber auch einem sehr hohen Verbrauch, kann eigentlich nicht als resssourseneffizient betrachtet werden. Länder mit hohen Bevölkerungsdichten sind dadurch ebenfalls benachteiligt weil sie zwar insgesamt viel Energie, aber wenig pro Kopf verbrauchen. Der Pro Kopf Verbrauch an Energie ist ebenfalls kein Maß dafür wie energieeffizient die Produktion des Landes ist, denn dieser beeinhaltet z.B auch Heizenergie. Die EU hat deshalb vorgeschlagen, sich hierfür auf das BIP der Länder zu beziehen. Das BIP erfasst den Gesamtwert aller Güter, Waren und Dienstleistungen, welche in den Grenzen einer Volkswirtschaft in einem Jahr hergestellt wurden (BIP = GDP). Die Verwendung des BIP in nicht-monetären Zusammenhängen wird von vielen Umweltverbänden kritisiert, da das BIP nicht unterscheidet, wofür Geld ausgegeben wird. Ausbeutung der Umwelt, verschwenderischer Umgang mit natürlichen Ressourcen, zahlreiche Unfälle etc. können das BIP erhöhen. Ein hoher Anteil an Dienstleistung kann das BIP ebenfalls erhöhen, sagt jedoch nichts über den Umgang mit Ressourcen und Energie in der Produktion des Landes aus. Hingegen Subsistenzwirtschaft, Tauschhandel etc. werden vom BIP meist nicht erfasst, sind jedoch gerade in Entwicklungsländern ein substanzieller Teil des wirtschaftlichen Geschehens und Wohlergehen des Landes. Wohlstand und Energieverbrauch müssen und sollten zudem nicht gekoppelt werden, das BIP sagt darüber zu wenig aus. Deshalb wurde bisher eine Vielfalt weiterer „Wohlstandsindikatoren“ entwickelt, die auch andere Aspekte einbeziehen. Keiner davon wurde jedoch bisher allgemein anerkannt oder dient bisher als Maß dafür, wie effizient ein Land mit Energie und Ressourcen umgeht.

(2) Im Sektor Transporte wird der Aspekt Energie bewertet über den Faktor  ECt. ECt ist ein Mass dafür wie viel Primärenergie durch Transporte verbraucht wird. Dabei wurden die Transporte eines Materials bzw einer Ware von einem bestimmten Herkunftsland über die Haupthandelsrouten per Schiff und LKW nach Deutschland betrachtet. ECt wird erfasst als PERE plus PENRE in [MJ] für LKW und Schiff, wobei PERE der Anteil der erneuerbaren Primärenergie und PENRE der Anteil der nicht-erneuerbaren Primärenergie sind die dabei verbraucht werden. Datenbasis sind anerkannte Datenbanken wie z.B. PROBAS des Umweltbundesamtes.

(3) Im Sektor Material / Produktion / Produkt wird der Aspekt Energie bewertet über den Faktor ECp/re. ECp/re ist ein Mass dafür wie energie-effizient die Produktion ist. Dabei wird erfasst wie viel Energie durch die Produktion des jeweiligen Produktes verbraucht wird und wie hoch dabei der Anteil erneuerbarer Energien ist. Der Energieverbrauch wird erfasst als PERE und PENRE in [MJ], wobei PERE der Anteil der erneuerbaren Primärenergie und PENRE der Anteil der nicht-erneuerbaren Primärenergie ist, der bei der Produktion verbraucht wird. Der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) in der Produktion wird in Prozent am gesamten Energieverbrauch erfasst [%]. Der Aspekt des Energieverbrauchs, der mit der Herstellung eines Produktes verbunden ist, ist natürlich ein entscheidender Aspekt der Nachhaltigkeit, da dieser Auswirkungen auf andere Aspekte hat, wie das Klima. Darüber hinaus ist aber nicht nur die Menge an sich, sondern auch die Art der Energie bzw. deren Ursprung von Bedeutung. Also z.B. ob es sich um fossile oder erneuerbare Energiequellen handelt. Ein hoher Anteil erneuerbarer Energien ist dabei aber nicht automatisch besonders umweltfreundlich (vgl. Thema Palmöl). Für Holzprodukte wurden wegen der Vergleichbarkeit mit anderen Umweltproduktdeklarationen nur die Anteile von zugekauftem Strom und Wärme berücksichtigt, nicht z.B. die Anteile aus eigenen werksinternen Holzabfällen. Datenbasis sind vorhandene produktbezogene Ökobilanzen.

Klima

Die Auswirkungen auf das Klima werden bewertet in den Sektoren (1) Herkunft, (2) Transporte und (3) Material / Produktion / Produkt.

(1) Im Bereich Herkunft wird die Klimabelastung erfasst über den Faktor CEPI. CEPI ist ein Mass für die Klimaeffizienz bzw Klimafreundlichkeit der industriellen Produktion je Land. Dieser für die Umweltampel neu eingeführte Faktor wurde ermittelt aus dem Bruttoinlandprodukt (GDP = BIP) und den CO2 Emissionen aus der Güterproduktion eines Landes. Je größer der Faktorwert, desto ineffizienter bzw. CO2-intensiver ist die Produktion. Aussageeinschränkungen sind folgende: (1) Das BIP ist bestimmt durch den Wert der produzierten Waren (hochmoderne Medizintechnik erbringt dabei höhere Erlöse, als z.B. gewebte Baumwollstoffe). (2) Die Bautätigkeit ist nicht im BIP abgedeckt, aber in den Emissionen berücksichtigt, weshalb es hier zu Aussageverzerrungen kommen kann. (3) Durch den BIP werden keine Raubbauaspekte bei der Rohstoffgewinnung erfasst.

(2) Im Bereich Transporte wird die Klimabelastung erfasst über den Faktor GWPt. GWPt ist ein Mass für die Klimabelastungen der Gütertransporte. GWPt sagt aus welche Emissionen klimarelevanter Gase durch die Transporte eines Materials bzw einer Ware von einem bestimmten Herkunftsland über die Haupthandelsrouten per Schiff und LKW nach Deutschland entstehen. Dies wird ausgedrückt in [kg CO2-Äquivalent / Tonne transportierter Ware]. Datengrundlage sind Ökobilanzdaten aus anerkannten Datenbanken (z.B. Probas).

(3) Im Bereich Produkt / Material wird die Klimabelastung erfasst über den Faktor GWPp. GWPp ist ein Mass für die Klimabelastungen der Produktion. GWPp sagt aus, welche Emissionen klimarelavanter Gase durch die Produktion von Waren ensteht. Dies wird in der Umweltampel ausgedrückt in kg CO2-Äquivalent pro baufunktionaler Einheit [kg CO2Äquiv / bauFE]. Die Werte die mit Daten aus vorhandenen Ökobilanzen errechnet wurden, gelten für die Herstellung von Produkten unter Bedingungen wie sie in Deutschland herrschen. In anderen Ländern kann dieser Wert für vergleichbare Produkte deutlich höher liegen, denn die Klimabelastungen in der Produktion beruhen wesentlich auf dem eingesetzten Strom und Wärmemix. Dieser ist in Deutschland ein anderer ist als z.B in China, Russland oder USA. Für Holzprodukte wird in gängigen Umweltproduktdeklarationen (EPD) eine „Gutschrift Sonne“ angesetzt, mit der Begründung, dass Holz der Atmosphäre beim Wachsen CO2 entzieht. Aber das gilt nicht automatisch sondern eigentlich nur, wenn das Holz nicht aus Raubau, sondern aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammt! Holzprodukte bekommen in der Umweltampel nur dann eine „Gutschrift Sonne“ wenn das Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammt. Bei den Holzprodukten mit Holz unsicherer Herkunft wird der Produktionswert ohne Gutschrift Sonne eingesetzt.

Wasser

Der Parameter Wasser wird in den Sektoren (1) Herkunft,  (2) Transporte und (3) Material / Produkt / Produktion bewertet.

(1) Im Bereich Herkunft wird die Nachhaltigkeit im Hinblick auf Wasser erfasst über den Faktor WFPI. WFPI ist ein Mass dafür wie nachhaltig die Industrie des jeweiligen Landes mit Wasser umgeht. Dies ist eine Summenbewertung aus den für die Umweltampel berechneten Faktoren (a) „WCI/GDP“ (WCI = Water Consumption of Industry / GDP) und (b) „BODI“ (Biochemical Oxygen Demand of Industry). Der Faktor WCI/GDP gibt den Wasserverbrauch der Industrie eines Landes an, bezogen auf die Produktivkraft des Landes. Er ist ein Mass dafür, wie effizient die Industrie eines Landes mit den Landeswasserressourcen umgeht, ausgedrückt in [m3/1.000 $]. Der Faktor BODI zeigt, welchen Anteil die Industrie eines Landes an der Wasserverschmutzung im Land hat, ausgedrückt in [%].

(2) Im Bereich Transporte wird die Nachhaltigkeit im Hinblick auf Wasser erfasst über den Faktor WCt. WCt ist ein Mass dafür, wie viel Wasser durch Transporte verbraucht wird. Dabei wird der indirekte Wasserverbrauch durch den Transport eines Materials bzw. einer Ware, von einem Herkunftsland, über die Haupthandelsrouten per Schiff und LKW, nach Deutschland berechnet, ausgedrückt in [kg Wasser / t Transportgut]. Der „Wasserfussabdruck“ eines Produktes durch die Transporte ist heute keineswegs eine zu vernachlässigende Größe. Der indirekte Wasserverbauch der Transporte ist je nach Transportstrecke überraschend hoch. Auch hier gilt, je kürzer die Transporte im gesamten Stoffstrom eines Produktes sind, desto geringer ist auch der Wasserfussabdruck.

(3) Im Bereich Material / Produktion wird die Nachhaltigkeit im Hinblick auf Wasser erfasst über den Faktor WCp. WCp ist ein Maß dafür, wieviel Wasser in der Produktion verbraucht wird. Dabei wird der direkte Wasserverbrauch durch die Produktion von Bauprodukten erfasst, ausgedrückt in [kg Wasser/bauFE]. Dabei wird von deutschen Produktionsverhältnissen ausgegangen. Bei nahezu allen Produktgruppen sind Mittelwerte aus verschiedenen Umweltproduktdeklarationen für die jeweilige Produktgruppen gebildet.

Ressourcen

Der Parameter Ressourcen wird bewertet in den Sektoren (1) Herkunft, (2) Transporte und (3) Material / Produktion / Produkt.

(1) Im Sektor Herkunft wird der Ressourcenaspekt durch den Faktor „RECI“ bewertet. RECI ist ein Mass für die Ressourceneffizienz der industriellen Produktion eines Landes. Der Faktor RECI wurde berechnet aus dem Verhältnis des inländischen Materialverbrauchs (DMC = Domestic Material Consumption) und dem Anteil der Industrie am Bruttoinlandsprodukt eines Landes, ausgedrückt in [kg Ressourcen/$]. Der inländische Materialverbrauch DMC beschreibt die Gesamtentnahme an direkt verwertetem Material in einer Volkswirtschaft. Er ist definiert als die jährliche Menge an Rohmaterial, die aus dem inländischen Hoheitsgebiet entnommen wird, zuzüglich aller physischen Einfuhren und abzüglich aller physischen Ausfuhren. DMC in Verbindung mit dem Bruttoinlandsprodukt (GDP = BIP) wird verbreitet als Indikator für die „Ressourceneffizienz“ von Ländern genutzt. Anmerkungen Umweltverbände kritisieren dabei jedoch, dass das Bruttoinlandsprodukt an sich nicht die tatsächlichen sozialen und ökologischen Auswirkungen wiedergibt (Naturzerstörung kann mit Gewinnen verbunden sein). Zum anderen sind auch importierte Umweltwirkungen (Umweltbelastung im Ursprungsland) nicht berücksichtigt. Deshalb wurde in der Umweltampel bei Holz zusätzlich ein „Raubbaurisikofaktor“ je Land zu einer Summenbewertung mit DMC herangezogen.

(2) Im Sektor Transporte wird der Ressourcenaspekt durch den Faktor „RCt“ bewertet (Ressource Consumption of transport). Er wird erfasst über den Ressourcenverbrauch unterschiedlicher Transportmittel auf der Basis der Datenbank PROBAS des Umweltbundesamtes.

(3) Im Sektor Produktion / Material wird der Ressourcenaspekt durch den innovativen Faktor „RCp/rma“ bewertet. (RCp = Ressource Consumption of production; rma = raw material availability). Der Teilfaktor rma beruht auf einer Einstufung der Ressourcenverfügbarkeit und -erneuerbarkeit der Rostoffe.

Biodiversität

Die Auswirkungen auf die Biodiversität werden bewertet in den Sektoren (1) Herkunft und (2) Transporte.

Die Auswirkungen auf die Biodiversität werden über einen für die Umweltampel eingeführten innovativen Faktor erfasst, der auf Daten der Internationalen Roten Liste für gefährdete Arten der international anerkannten und tätigen Umweltorganisation IUCN (www.iucn.org) basiert. Die Bewertung spiegelt nicht den tatsächlichen Verlust einer bestimmten Anzahl von Arten wieder sondern das Risiko eines auftretenden Artenverlustes.

Im Sektor Herkunft wird über den Faktor „RBLrme Herkunft“ (RBL = Risk of Biodiversity Loss by raw material extraction) ermittelt, welches Risiko für Biodiversitätsverluste durch die Gewinnung von Grundrohstoffen in einzelnen Ländern besteht.

Im Sektor Transporte wird über den Faktor „RBLt Transporte“ (RBL = Risk of Biodiversity Loss by transport) berechnet welches Risiko an Biodiversitätsverlusten durch die Transporte eines Materials bzw einer Ware von einem bestimmten Herkunftsland über die Haupthandelsrouten per Schiff und LKW nach Deutschland entstehen.

Eine Bewertung im Sektor Material / Produktion ist bislang auf der Ebene von Produktgruppen noch nicht möglich.

Nachnutzbarkeit

Der Nachhaltigkeitsaspekt der Nachnutzbarkeit (Behandlung nach Ablauf der Nutzungsphase eines Produktes) wird bewertet im Sektor (3) Material / Produktion / Produkt.

(3) Im Sektor Material / Produktion / Produkt wird die Nachnutzbarkeit bewertet über den Faktor EoLup. EoLup ist ein Maß für die Potentiale in der Nachnutzung des Produktes. Die Nachnutzungsmöglichkeiten von Produkten hängen vor allem von den eingesetzten Materialien ab. Reuse und Reyling ist dabei nachhaltiger als Entsorgung. Für die Produktumweltampel wird nur der heute gängige Nachnutzungsweg bewertet und nicht mögliche oder sich bereits teilweise andeutende Nachnutzungspotentiale in der Zukunft. Dabei wird unterschieden zwischen: (1) Verwendung von Recyclingstoffen im Produkt und Möglichkeiten für Reuse (Wiederverwertung), (2) Recycling „Same use“ – stoffliche Nutzung), (3) downcycling – Nutzung für minderwertigere Zwecke bei geringer Aufbereitung, (4) Nutzung als Ersatzbrennstoff, (5) Entsorgung in MVA (Müllverbrennungsanlagen) oder Entsorgung in Deponie ohne Probleme sowie (6) Entsorgung mit Problemen (z.B. Eluate, Dioxine).

Ökodesign

Der Nachhaltigkeitsaspekt „Ökodesign“ wird bewertet im Sektor (3) Material / Produktion / Produkt.

Die Gestaltung und Bauweise eines Produktes bestimmt indirekt wiederum viele Aspekte der Nachhaltigkeit. Im sogenannte Ökodesign werden sowohl Aspekte der Herstellung, des Material- und Energieverbrauchs sowie andere erfasst. Die meisten dieser Aspekte werden in der Umweltampel jedoch bereits über andere Parameter abgedeckt. Im wesentlichen bewertet die Umweltampel diesen Aspekt daher über den Faktor der haltbarkeit und Lebensdauer eines Produktes.

(3) Im Sektor Material / Produktion / Produkt wird das Ökodesign ausgedrückt im DIp. DIp ist Mass für die Dauerhaftigkeit von Produkten. Die Dauerhaftigkeit basiert auf (a) der Haltbarkeit und (b) der Modularität von Produkten. Je länger haltbar, je modularer und je sortenreiner in Bezug auf die verwendeten Materialien, desto nachhaltiger ist ein Produkt. Langlebige Produkte sind im Sinne der Nachhaltigkeit positiver, denn sie verbrauchen weniger Energie und Ressourcen als kurzlebige Produkte. Modulare Produkte mit separierfähigen Materialien und geringer Materialvielfalt sind im Sinne der Nachhaltigkeit ebenfalls positiv zu bewerten. Sie sind deutlich besser Reuse- und Recyclingfähig als z.B. Verbundmaterialien, die oft nur entsorgt werden können. Für die Umweltampel ist die Einstufung der Haltbarkeit des Bauteils an der Lebensdauertabelle des Bundesbauministeriums orientiert. Die Einstufung der Modularität erfolgt anhand von Produktbeschreibungen zu den Produktgruppen (z.B. aus EPD). Die Einstufung ist auf das Produkt selbst bezogen, also vor dem Einbau. Der Einbau hat natürlich Einfluss auf Aspekte wie die Nachnutzbarkeit (z.B. Boden geklebt oder nicht) und anderes, kann aber an dieser Stell noch nicht bewertet werden.

Soziale Fairness

Der Nachhaltigkeitsaspekt „soziale Fairness“ wird bewertet im Sektor (1) Herkunft.

(1) Im Sektor Herkunft werden die sozialen Auswirkungen bewertet anhand des Faktors SFI. SFI ist ein Mass für die Soziale Fairness der industriellen Produktion und Rohstoffgewinnung eines Landes. Die Produktions- und Arbeitsbedingungen sind in einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Der Faktor ist ein Maß dafür, welches Risiko für negative Soziale Auswirkungen ein Produkt aus einem bestimmten Herkunftsland mit sich trägt. Im Faktor SFI sind acht Aspekte als Summenbewertung erfasst. Es sind dies die Risiken für (1) Löhne unterhalb des gesetzlichen Mindestlohnes als Landeswert, (2) Kinderarbeit, (3) Zwangsarbeit, (4) Exzessive Arbeitszeit, (5) Tödliche Verletzungen am Arbeitsplatz, (6) geringe Sicherheit am Arbeitsplatz wie z.B. die Exposition mit toxischen Substanzen, (7) Rechtlosigkeit Urbevölkerung und (8) Korruptionsrisiko. Datengrundlage ist die internationale Datenbank www.socialhotspots.org.

Gesundheit

Der Nachhaltigkeitsaspekt „Gesundheit“ wird bewertet im Sektor (3) Material / Produktion / Produkt.

Die Herstellungsweise und vor allem die Bestandteile eines Produktes bestimmen die Auswirkungen auf die Gesundheit. Zwar haben die Produktionsbedingungen in verschiedenen Ländern der Erde Auswirkungen auf die Gesundheit z.B. der Arbeiter, allerdings bezieht sich die Aussage der Umweltampel auf in Deutschland eingekaufte und verwendete Produkte. Zielgröße ist hier der Konsument.

(3) Im Sektor Material / Produktion / Produkt wird die Auswirkung auf die Gesundheit bewertet über den Faktor MatRRp. MatRRp ist ein Maß bzw. Indiz dafür, welches Risiko ein Produkt hat, eine bis mehrere gesundheitsgefährliche Substanzen gemäss europäischer REACH Verordnung zu enthalten. Hierbei wird keine Aussage für das tatsächliche Vorkommen solcher Substanzen in bestimmten Produktgruppen getroffen und schon gar keine Aussage zu einzelnen Produkten spezieller Hersteller. Der Faktor RRp dient Nutzern der Umweltampel eher dazu, selbst einzuschätzen, bei welchem Produkt das Risko erhöht ist, dass gesundheitsgefährliche Substanzen nach REACH Verordnung enthalten sein könnten. Unter gesundheitsgefährdend wird dabei zusammengefasst: toxisch, kanzerogen, erbgutschädigend, das Kind im Mutterleib schädigend, allergen usw. Nach der REACH Verordnung sind Hersteller oder Anbieter für Waren in der EU verpflichtet, den Kunden hier Auskunft zu geben. Fragen Sie also bei einzelnen Produkten nach, wo Sie sich unsicher sind. Wenn das Produkt nicht in Deutschland oder Europa hergestellt wurde (Herkunftsnachweise) oder als Importware gekennzeichnet ist („made in …“) sollte man auf jeden Fall nach REACH relevanten Substanzen im Produkt fragen. Hier finden Sie eine Liste der REACH relevanter Substanzen.

Herkunft

Wie ökofair und nachhaltig Produkte und Materialien sind die auf den europäischen bzw. deutschen Markt gehandelt, verkauft und gekauft werden, hängt auch vom jeweiligen Herkunftsland ab. Die Umweltwirkungen und sozialen Bedingungen bei Rohstoffabbau bzw Rohstoffernte und industrieller Produktion unterscheiden sich in einzelnen Weltregionen und Ländern deutlich voneinander. Es macht einen Unterschied, ob ein Produkt in einem Land mit ehrgeizigen Umwelt- und Sozialstandards sowie modernen und effizienten Industrietechnologien hergestellt wurde oder aber in einem Land mit erheblich geringeren Umweltstandards und veralteten Technologien. Nach Deutschland und Europa wird nahezu alles was man sich denken kann importiert (und exportiert). Auf der Ebene der Herkunft wurden weltweit etwa 190 Länder betrachtet, aus denen Rohstoffe, Halbwaren und Produkte nach Europa bzw. Deutschland importiert werden können

Im Sektor Herkunft werden die Parameter Energie, Klima, Biodiversität, Wasser, Ressourcen und Soziale Fairness bewertet.

Transporte

Die Transporte im gesamten Stoffstrom von der Gewinnung aller Rohstoffe für das Produkt über alle Zwischenprodukte bis hin zum fertigen Endprodukt können den Klima- und Umweltruckack eines Produktes erheblich verschlechtern. Dennoch sind die Transporte im gesamten Stoffstrom von Produkten bisher politisch und in nahezu allen Umsetzungsinstrumenten ein vernachlässigter Faktor. Mit der Umweltampel wird gezeigt, dass die Transporte nicht nur einen geringen, sondern oft einen ganz wesentlichen Anteil an der Nachhaltigkeit eines Produktes haben können. Bei den Transporten spielen folgende Aspekte eine Rolle: (1) das Transportmittel (dessen Bedeutung meist überschätzt wird), (2) das Transportgut (dessen Bedeutung meist unterschätzt wird) und (3) die Transportstrecken mit Länge und Route (deren Umfang in den meisten Produktökobilanzen erheblich unterschätzt wird).

In der Umweltampel gibt es pro Herkunftsland für den Transport einen Wert für den jeweiligen Nachhaltigkeitsparameter. Bezugspunkte für den Transport waren dabei die Hauptstadt oder der Landesmittelpunkt des jeweiligen Landes nach Frankfurt in Deutschland. Es wurden je nach Land die Transporte im Herkunftsland (wenn die Hauptstadt vom Landesmittelpunkt gravierend abweichend ist) per LKW, die LKW Transporte durch Transitländer und die LKW Transporte innerhalb Deutschlands berücksichtigt. Die Transitländer wurden angepasst an die festlegte Haupthandelsroute bestimmt. In den Berechnungen zur Umwelt-Ampel wurden nur Transporte per LKW und Schiff betrachtet, da dies die überwiegenden Transportmittel sind. Bei Schiffen wurden nur Transporte mit Überseeschiffen betrachtet, also Tanker und Stückgutfrachter die Überseecontainer laden. Dabei wurden Überseecontainer mit einem Ladevolumen von 100 m3 betrachtet (LKW verladbar).

Vergleichsweise wenig Bedeutung für die Klimabelastungen oder die Biodiversität hat hierbei beispielsweise für den Transport innerhalb Europas, ob der LKW ein Euro-Norm-1 oder Euro-Norm-5 LKW ist. In der EU wurden und werden Anstrengungen, die Umweltbelastungen durch Verkehr zu senken, jedoch bisher vor allem im Bereich Technik (Euro Normen) und „Bio“-sprit unternommen. Die Bedeutung des Transportgutes z.B. wird in Betrachtungen oft vernachlässigt, dabei sind aber die Klima- und Umweltbelastungen bei Volumengütern und Palettenware 1,7-fach höher als bei Massen- und Durchschnittsgütern.

Im Sektor Transporte sind die Parameter Energie, Klima, Biodiversität, Wasser und Ressourcen bewertet.

Material / Produkt / Produktion

Welchen nachhaltigen Fussabdruck ein Produkt im ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht hat, hängt wesentlich von der Produktion und hier vor allem von der eingesetzten Energie und Wärme, aber auch den eingesetzten Materialien ab. Gerade die Klima- und Umweltwirkung, die Ressourceneffizienz, die Nachnutzbarkeit sowie Aspekte des Verbraucherschutzes von Produkten hängen maßgeblich von der Art der eingesetzten Materialien ab. Für die Umweltampel wurden etwa 70 Umweltproduktdeklarationen (EPD = Environmental Produkt Deklaration) von Bauprodukten sowie Datenbanken analysiert und ausgewertet. Die Daten wurden zudem in verschiedene Einheiten (bauFE, m3, m2, t) umgerechnet.

Im Sektor Produkt (Material/Produktion) sind die Parameter Energie, Klima, Wasser, Ressourcen, Nachnutzung, Dauerhaftigkeit und Gesundheit bewertet.

Wie nutze ich die Produktumweltampel?

Mit der Produktumweltampel können Sie die Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit von verschiedenen Bauprodukten miteinander vergleichen. Dabei kann man nach drei verschiedenen Fragestellungen vorgehen:

(1) Durch Auswahl des Sektors ‚Herkunft‚ lassen sich die Auswirkungen vergleichen, die mit der Herkunft von Produkten aus verschiedenen Ursprungsländern verbunden sind. Diese Auswahl ist Produktunabhängig, da hier die Bedingungen in den verschiedenen Ländern betrachtet werden. Das Ergebnis zeigt die Bewertung hinsichtlich der Parameter Energie, Klima, Wasser, Ressourcen, Biodiversität und Soziale Fairness in 5 abgestuften Farben an.

(2) Durch Auswahl des Sektors ‚Transporte‚ werden die Auswirkungen wiedergegeben, die auf dem Transport von Waren aus verschiedenen Ländern nach Deutschland beruhen. Auch können Sie zwei Länder ausgewählen, die Sie miteinander vergleichen wollen. Auch diese Werte und Angaben sind unabhängig vom Produkt, da viele der Parameter in Wert pro transportierte Tonne und Kilometer angegeben sind. Dabei ist es egal, ob eine Tonne Holz oder eine Tonne Stahl transportiert werden. Das Ergebnis zeigt die Bewertung für die Parameter Energie, Klima, Wasser, Ressourcen und Biodiversität in fünf abgestuften Farben an.

(3) Durch die Auswahl Produkt / Produktion / Material lassen sich zwei verschiedene Bauproduktgruppen miteinander vergleichen. Hierzu wählt man aus einer Liste Bauprodukte aus und zusätzlich jeweils ein Ursprungsland. Die Darstellung der Bewertung erfolgt hier für ein Produkt separat nach dem Sektor Herkunft, Transporte und Produkt. Die Bewertungen der drei verschiedenen Sektoren lassen sich dabei nicht mitteln oder zu einem Gesamtwert zusammenfassen, da sie auf sehr unterschiedlichen Algorithmen beruhen.

Informationen für Architekten, Innenarchitekten und alle interessierten Ausschreibenden und Bauherren

Hier finden Sie Produktgruppensteckbriefe zu Baustoffgruppen.

In den Produktgruppensteckbriefe finden Sie diverse Bauproduktgruppen mit wichtigen Informationen zu Vorketten, Aspekten der Nutzungsphase, Lebenszyklusaspekten, Nachnutzungsfragen, Ökobilanz Basisdaten und weitere Umweltinformationen.

  • Wände- Wandtypen: Holzrahmenbauwände, Holzmauern aus Kreuzlagenholz-Brettsperrholz, Ziegelwände, Kalksandsteinwände, Wand aus Leichtbetonmauersteinen, Wand aus Stahlbeton (Baustahl und Baubeton)
  • Baustoffgruppen für Wände: Bauholz, KVH, BSH, Schnittholz und Hobelware, Ziegel (pur, mit Mineralwolle oder Perlitte gefüllt), Kalkstandstein, Leichtbetonmauersteine, Stahlbeton
  • Dämmstoffgruppen: Holzfaserdämmstoffe, Mineralische Dämmstoffe:  Mineralwolle, Glaswolle, Steinwolle, Kunststoffdämmstoffe: EPS, XPS, PUR
  • Fassadengruppen: (Nadel-)Schnittholz, Thermoholz für Holzfassaden, Eternitplatten für Fassaden, Faserzement Fassadentafeln, Glasfaserbeton Fassadenplatte, Aluminiumplatten für Fassaden, Stahl Fassadenplatte
  • WDVS: Wärme Dämm Verbund Systeme diverse
  • Bodentypen: Dielen aus Massivholz, Massivholz Parkett, Mehrschichtparkett, Laminatböden, Linoleumböden, Keramik Fliesen und Platten, PE-PES Textilkunststoffböden, PVC-Vinyl-Böden
  • Platten für Wandaufbau, Innenausbau und Möbelbau: Kreuzlagenholz und Brettsperrholz, Schnittholz und Hobelware für Wände, Innenausbau und Möbel, OSB-Platten, HDF-Platten, MDF-Platten, Spanplatten, Holzfaser-Zement-Platten, Massivholzplatten (Möbelbau, Innenausbau), Holz-Mehrschichtplatten (Möbelbau, Innenausbau)Furniersperrholzplatten (Möbelbau, Innenausbau), Gipsplatten.

Produktgruppensteckbriefe

Produktgruppensteckbriefe finden Sie hier:
































SAVE Datenbank und Profibereich

Architekten, Planer, Designer, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und öffentliche Ausschreibende die Partner von Holz von Hier sind erhalten weitere Informationen zu (2) Umweltwirkungs- und Umrechnungsfaktoren, (3) Karten, (4) Zugang zu für die Umweltbewertung von Gebäuden und Baustofffen relevanten Daten der SAVE Datenbank

Die Daten die wir Ihnen hier zur Verfügung stellen und künftig noch zur Verfügung stellen werden, sind begehrte Informationen die es so zusammen gefasst in dieser Form nirgends gibt. Einige dieser Daten kosten in Rechensoftwareprogrammen richtig viel Geld. Als HOLZ VON HIER Partner bekommen Sie diese Daten kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Wir würden uns dafür wünschen, dass Sie als Planer das Klima- und Umweltlabel HOLZ VON HIER in Ihre Planungen und Ausschreibungen mit aufnehmen, wo immer das für Sie möglich ist. Sie leisten damit einen essentiellen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, zu regionaler Wertschöpfung sowie zum Verbraucherschutz.

Der Profibereich befindet sich derzeit im Aufbau …

Wir sind gerade dabei den Profibereich aufzubauen, bitte haben Sie noch etwas Geduld. Vielen Dank!


In der SAVE Datenbank sind folgende Datensätze vorhanden

Wir sind gerade dabei den Profibereich aufzubauen, bitte haben Sie noch etwas Geduld. Die Folgenden Datensätze gibt in der SAVE Datenbank (siehe unten). Die farbig markierten Datensätze sind in der Produktumweltampel-APP verwertet.

Parameter/Sektoren Herkunft Transporte Produktion
Gruppen 216 Länder weltweit 216 Transportstrecken 83 Produktgruppen
Gruppen div. Datengrundl. meist Bezug zu GDP … kg/$ Daten hier pro Tonne Transportgut Daten hier pro bauFE, m3, m2, t
Faktoren bewertet in Produktumweltampel 10 9 11
Einzeldaten in APP 1.296 1.080 663
Faktoren in SAVE 126 (+53) 45 41 (+ 242)
Einzeldaten in SAVE 28.816 9.724 < 9.280

ENERGIE

  • Industrie [$/kgÖl-Äqv]. GDP der Industriellen Produktion pro Einheit Energienutzung der industriellen Produktion.
  • Öko-Anteil EE [%].
  • Anteil alternativer + nuklearer Energie in [%] (A)
  • Anteil verbrennbarer EE + Abfall [%] (B)
  • Anteil EE-gesamt in [%]
  • Feuerholznutzung [1000 m3]
  • Biomasseverlust gesamt (Verlust an Bäumen bzw. Holzmasse = Raubbau) total [m3/yr]
  • Energie-Verbrauch je Land  [kt öl-äquiv.]
  • Energy-Verbrauch pro Kopf je Land [kt öl-äquiv.]
  • Energy-Produktion je Land  [kt öl-äquiv.]
  • Anteil Industrie am GDP [%]
  • Energie Verbrauch für industrielle Produktion pro Kopf  [kt öl-äquiv./cap.]
  • CO2-Emissionen Industrie [%]
  • PENRE+PERE_LKW+Schiff [MJ/t]
  • PERE_LKW+Schiff [MJ/t]
  • PERE_LKW  MJ/t]
  • PERE_Schiff [MJ/t]
  • PENRE_LKW+Schiff [MJ/t]
  • PENRE_LKW [ MJ/t]
  • PENRE_Schiff [ MJ/t]
  • PERE+PERNT-Produkt [MJ/t]
  • Anteil-EE-Produkt [%]
  • PENRT(nicht-erneuerbar)-Produkt (+ Sekundärbrennstoffe) [MJ/m3], [MJ/m2], [MJ/t], [MJ/bauFE]
  • PERT(erneuerbar)-Produkt [MJ/m3], [MJ/m2], [MJ/t], [MJ/bauFE]

KLIMA

  • „CEP-Klimaeffizienz der industriellen Produktion je Land“(Faktor)
  • Summe Treibhausgas-Emissionen je Land [kt CO2Äqiv.]
  • Treibhausgas- + CO2-Emissionen d. Landuse Change an Wäldern je Land in [kt CO2Äqiv.]
  • Landesbeitrag zu weltweiten Treibhausgasemiss. in [%]
  • CO2-Emiss je Land [kt CO2]
  • CO2-Emissionen pro Kopf je Land [kt CO2/cap.]
  • Methan Emissionen je Land [kt CO2Äquiv.]
  • NOX Emissionen je Land [kt CO2Äquiv.]
  • andere Treibhausgas-Emissionen wie HFC, PFC, SF6 je Land [kt CO2Äquiv.]
  • GWP_LKW+Schiff [kg CO2-Äquiv.-ges/Tonne]
  • CO2 LKW+Schiff [kg CO2Äquiv./t]
  • AP LKW+Schiff [kg SO2-Äquiv./t]
  • EP LKW+Schiff [kg PO4-Äquiv.ges/t]
  • ODP LKW+Schiff [kg CFC11-Äquiv.ges/t]
  • POCP LKW+Schiff [kg Ethen-Äquiv.ges/ t]
  • GWP Produktion Baustoffe [CO2-Äqv. pro m3, m2, t, bauFE]
  • AP Produktion Baustoffe [SO2-Äqv./Einheit], Einheiten jeweils pro m3, m2, t, bauFE
  • EP Produktion Baustoffe[PO4-Äqv./Einheit], Einheiten jeweils pro m3, m2, t, bauFE
  • ODP Produktion Baustoffe [R11Äqv./Einheit], Einheiten jeweils pro m3, m2, t, bauFE
  • POCP Produktion Baustoffe [Ethen-Äqv./Einheit], Einheiten jeweils pro m3, m2, t,

BIODIVERSITÄT

Die innovative Faktor RBL = Risk of Biodiversity Loss wurde für die Poduktumweltampel ermittelt und bewertet erstmals das Risiko für Biodiversitätzsverluste durch betsimmt menshcliche Aktivitäten.

RBL-Rohstoffgewinnung Holz je Land mit Berücksichtigung von (a) RBL-Plantagenbewirtschaftung und (b) RBL-Holzeinschlag. RBL-Rohstoffgewinnung Öl je Land für die Gewinnung von Grundrohstoffen für Ölbasierte Produkte je Land, (c) RBL-Rohstoffgewinnung Metalle je Land für die Gewinnung von Grundrohstoffen für Produkte aus Metallen je Land

  • RBL-Produktion länderspezifisch für die Rohstofgewinnung allgemein im Land.
  • GEF-Index. Index der das relative Biodiversitätspotential eines Landes ausdrücken soll
  • RBL-Transport (= RBL-LKW-ges + RBL-Schiff-ges) entlang der Haupthandelsrouten von einem bestimmten Land weltweit nach Europa bzw Deutschland.
  • RBL-LKW-ges
  • RBL-Schiff-ges
  • RBL-Produktion Holzwirtschaft
  • RBL-Produktion Chemieindustrie
  • RBL-Produktion Metallindustrie
  • RBL-Produktion Steine-Erden

Biodiversität weitere Risikofaktoren wurden als Vergleiche teilweise ausgewertet bzw. sind in Auswertung befindliche Daten

Risiko für Biodiversitätsverluste durch

  • (1) Entwicklung (a) Siedlungsentwicklung und Entwicklung Städtische Regionen, (b) Gewerbe- und Industriegebiete, (c) Tourismus und Erholungsnutzungsflächen.
  • (2) Landwirtschaft und Aquakultur (a) Jährliche und mehrjährige landwirtschaftliche Nicht-Holz-Pflanzen, Wanderfeldbau (vor allem in den Tropen),  Kleinlandwirtschaft, Industrielle Landwirtschaft; (b) Holz- und Papier Plantagen, kleinere Familienbetriebe und Agrarindustrie; (c) Tierhaltung und Ranchwirtschaft, Nomadentierhaltung, kleine Höfe und Familienbetriebe, Agrarindustrietierhaltung und Farmwirtschaft; (d) Meeres und Frischwasser Aquakulturen, Industrielle Aquakultur.
  • (3) Energie Produktion und Bergbau (a) Öl und Gas Förderung, (b) Bergbau, (c) Erneuerbare Energien
  • (4) Transport und Service Korridore (a) Straßen und Zugstrecken, (b) Service Linien, (c) Schiffslinien, Binnenschiffahrt (Inland), (d) Transporte per Landweg, (e) Schiffslininen (Meer, ausgewreet nahc den Hauopthandelsrouten auf den offiziellen FAO Marine Aereas), (f) Flugkorridore.
  • (5) Nutzung, nicht nachhaltige Nutzung bis Ausbeutung Biologischer Ressourcen (a) Jagd und Fallenstellen landlebender Tiere, (b) Sammeln landlebender Pflanzen, (c) Holzeinschlag und Holzernte: beabsichtigte Nutzung (kleiner Maßstab, Selbstversorgung), beabsichtigte Nutzung (Großmaßstab), unbeabsichtigte Effekte davon (kleiner Maßstab, Selbstversorgung), unbeabsichtigte Effekte davon (Großmaßstab), unbekannte Motivation, (d) Fischerei und Nutzung aquatischer Ressourcen.
  • (6) Menschliche Störungen (a) Erholungsgebiete, (b) Kriegsgebiete, (c) andere Aktivitäten.
  • (7) Modifikationen von natürlichen Ökosystemen durch (a) Feuer und Feuerunterdrückung, (b) Dämme und Wassermanagement (auch als indirekte Wirkungen von Erneuerbaren Enegien), (c) andere Modifikationen.
  • (8) Invasive und andeer problematsiche Spezies (a) invasive nicht am Standort natürlich vorkommende Arten, (b) problematische natürliche Arten, (c) eingebrachtes genetisches Material.
  • (9) Luftverschmutzung (a) häusliche und städtische Abwässer, kommunale Abwässer, Oberflächenwasser-Mischwasserabläufe, (b) industrielle und militärische Abläufe, Ölverschmutzung, Leckagen, Durchsickerungen vom Bergbau; (c) Land- und Forstwirtschaftliche Abläufe, Nährstoffverluste, Bodenerosion, Gewässersedimentation, Ausbringen von Herbiziden und Pestiziden; (d) Abfall, (e) Luftverschmutzungen wie saurer Regen, Smog, Ozone, (f) Energieablassprozesse.
  • (10) Geologische Ereignisse wie Vulkanausbrüche, usw.
  • (11) Klimaveränderungsprozesse und Hhftige Unwetter dadurch (a) Ökosystemverlagerungen udn Umbrüche, (b) Dürren, (c) Temperaturextreme, (d) Stürme und Überflutungen, usw.

WASSER

  • Langzeit Niederschlag in [Mrd m3/a].
  • Erneuerbare Wasserressourcen (a) gesamt (EW-ges) in [Mrd m3 /a], (b) extern in [Mrd m3 /a], (c) intern in [Mrd m3 /a].
  • Wasserverbleib in der Natur (EWges – WEges) in [Mrd. m3/a].
  • Wasserentnahme-gesamt (WE-ges) in [Mrd. m3/a], mit Teildaten für (a) Wasserentnahme: Industrie, (b) Wasserentnahme: Landwirtschaft, (c) Wasserentnahme: Kommunen.
  • Anteil der Wasserentnahme-ges an den erneuerbaren Wasserressourcen-ges in [%].
  • Industriedaten: (a) Anteil Industrie am Wasserverbrauch im Land in [%], (b) Anteil Wasserentnahme Industrie an den erneuerbaren Wasserressourcen-ges. in [%].
  • Kommunales Abwasser (KAb)-ges. in [Mrd. m3/a], als (a) KAb-behandelt [Mrd. m3/a], (b) KAb-nicht behandelt [Mrd. m3/a],
    (c) Anteil nicht-beh. Abwasser [%].
  • Anzahl der eutrophierten und sauerstoffarmen größeren Gewässergebiete weltweit – als Maß für den öklogischen Umgang mit Gewässern.
  • BOD-Industrie-gesamt in [%].
  • BOD für einzelne Industriezweige je Land in [%] als: (a) BOD-metall, (b) BOD-food, (c) BOD-textil, (d) BOD-paper/pulp, (e) BOD-clay/glass, (f) BOD-wood, (g) BOD-chemical.
  • Summe BOD Emissionen in [%]
  • GDP-waterfootprint-Industrie (durchschn. „waterfootprint“ bezogen auf GDP des jew. Landes in [m3/$].
  • Water footprint der industriellen Produktion je Land in (Mm3/yr) in (a) blue und (b) grey.
  • Water footprint der Konsumption industrieller Produkte (Mm3/yr) für (a) Internal (WFcons, nat, int, ind):  blue und grey; (b) External (WFcons, nat, ext, ind): blue + grey; (c) Summe: Internal + External: blue + grey
  • Water footprint f. Konsumption ind. Produkte pro Kopf (m3/yr*Kopf)
  • Wasserverbrauch-Transporte von Waren aus Ländern weltweit nach Deutschland_LKW+Schiff [kg/t]
  • Wasserverbrauch-Transporte_LKW [kg/t]
  • Wasserverbrauch-Transporte_Schiff [kg/t]
  • Wasserverbrauch in der Produktion [kg/m3], [kg/m2], [kg/t], [kg/bauFE]

RESSOURCEN

  • DMC / GDP Ressourceneffizienz eines Landes [kg/$]
  • Korrekturfaktor bei Holz und Holzprodukten
  • Holz mit Raubbaurisiko-Index = Waldverlustfaktor
  • GDP = BIP [$ US-Dollar]
  • Domestic Material Consumption (DMC) [kg/yr] (entspricht in etwa BIP)
  • Waldfläche je Land [ha]
  • Waldverlust gesamt als Primär- + Sekundärwaldverlust [ha/yr]
  • Waldverlustfläche an der Gesamtwaldfläche des Landes [%]
  • Summe Vorkommen seltener Erze [Anz]
  • Co [Vorkommen ja/nein]
  • NbPt/Pd [Vorkommen ja/nein]
  • Ta [Vorkommen ja/nein]
  • W [Vorkommen ja/nein]
  • Sb [Vorkommen ja/nein]
  • Seltene Erden [Vork. ja/nein]
  • Fluorit [Vorkommen ja/nein]
  • Graphit [Vorkommen ja/nein]
  • Mg [Vorkommen ja/nein]
  • C [Vorkommen ja/nein]
  • Ga [Vorkommen ja/nein]
  • In [Vorkommen ja/nein]
  • Ge [Vorkommen ja/nein]
  • Be [Vorkommen ja/nein]
  • Erdöl Förderung [Mio. t]
  • Erdöl Resserven [Mio. t]
  • Erdöl Ressourcen [Mio. t]
  • Erdgas Förderung [Mio. t]
  • Erdgas Resserven [Mio. t]
  • Erdgas Ressourcen [Mio. t]
  • Hartkohle Förderung [Mio. t]
  • Hartkohle Resserven [Mio. t]
  • Hartkohle Ressourcen [Mio. t]
  • Weichkohle Förderung [Mio. t]
  • Weichkohle Resserven [Mio. t]
  • Weichkohle Ressourcen [Mio. t]
  • Uran Förderung [Mio. t]
  • Uran Reserven [Mio. t]
  • Uran Ressourcen [Mio. t]
  • Förder. Fossile (+Uran) [Mio. t]
  • Fossile Reserven (+Uran) [Mio. t]
  • Foss. Ressourc. (+Uran) [Mio. t]
  • Energieverbrauch [Mio. t ÖlÄqv.]
  • Energieprodukt. [Mio. t ÖlÄqv.]
  • Import Energie [Mio. t ÖlÄqv.]
  • Erdöl Verfügbarkeit [Jahre]
  • Erdgas Verfügbarkeit [Jahre]
  • Hartkohle [Jahre]
  • Weichkohle [Jahre]
  • Uran Verfügbarkeit [Jahre]
  • ADPE LKW+Schiff [kg Sb-Äqv.ges/t Transportgut] (* berechnet mit Faktoren für den Materialverbrauch aus Thünendaten)
  • ADPE LKW [kg Sb-Äqv.ges /t]
  • ADPE Schiff [[kg Sb-Äqv.ges /t]
  • Materialverbrauch gemäß MIPS  durch LKW-Transporte in [kg abiotische Material / t Transportgut]
  • Materialverbrauch gemäß MIPS  durch Schiffstransporte in [t abiotisches Material/t Transportgut]
  • ADPF LKW +Schiff [TJ-ges/t]
  • ADPF LKW [TJ-ges/t]
  • ADPF Schiff [TJ-ges/t]
  • Transportstrecke gesamte [km]. Transportkilometer auf den Haupthandelsrouten an Land und auf dem Seeweg von einen Land-X (für ca. 170 Länder) nach Deutschland.
  • Transportstrecke per LKW [km]
  • Transportstrecke per Schiff [km]
  • ADPE LKW in [Sb Äquiv. / t-km]
  • ADPE LKW in [Sb Äquiv. / t-km]
  • ADPE Schiff in [Sb Äquiv /t-km] (mangels Daten wie LKW)
  • ADPF LKW in [MJ/ t-km]
  • ADPF Schiff in [MJ/t-km
  • Zum Vergleich
  • ADPF LKW in [MJ/ t-km]
  • ADPF Schiff in [MJ/t-km]
  • MIPS-LKW in [kg/t-km] WI = Wuppertal Institut für Klima, Umwelt Energie GmbH
  • MIPS-Schiff in [kg/t-km] WI = Wuppertal Institut für Klima, Umwelt Energie GmbH
  • ADPE-Produkt [Sb-Äqv./bauFE] – quantitative AussageInnovativer neu ermittelter Faktor der eine qualitative Aussage macht:
  • RMA-Faktor = Raw Material Availability – qualitative Aussage
  • ADPE [Sb-Äqv. / m3, m2, t].
  • ADPF [MJ / m3, m2, t, bauFE]
  • Grundrohstoffe (GR) im Produkt [%-Anteile]
  • GR_NaWaRo
  • GR_ubiquitäre Mineralien
  • GR_seltene Mineralien
  • GR_Raffinadeprodukte aus mineralischen Grundrohstoffen
  • GR_seltene Erze und Metalle
  • GR_Ölbasiert.
  • Reichweite ausgewählter Rohstoffe – Weltproduktion in [Mio. t], [Mio. ha], [Mio m3/yr]
  • Länder mit Vorkommen der ausgewählten Rohstoffe gesamt [Anzahl]
  • Länder mit > 5% des weltweiten Vorkommens der ausgewählten Rohstoffe [Anzahl]
  • Anteile der Länder an den weltweiten Vorkommen der ausgewählten Rohstoffe [%]
  • MIPS Grundrohstoffe in [t/t] WI = Wuppertal Institut für Klima, Umwelt Energie GmbH
  • MIPS Produkte in [t/t] WI = Wuppertal Institut für Klima, Umwelt Energie GmbH
  • Reichweite, Streuung, Weltranglistenplätze 1 bis 3 und Anteile in [%] Dt., Anteil der Weltproduktion in [%]) für folgende Grundrohstoffe von Baustoffprodukten: Bauxit, Eisenerz, Steine , Bentonit, Borate, Feldspat, Gips, Anhydrit , Graphit, Kalk, Kaolin, Perlitte, Bausand, Salze, Soda-Asche, Ton, Vermec., Erdöl, Wälder: Primär-,  Sekundärwald und gepflanzt, davon gepflanzte, Wälder, Holzeinschlag, Holzeinschlag in gepflanzten Wäldern, Zwischenprodukte (ZW-Produkt), (Hydraulischer) Zement, Phosphat, Primäraluminium, Aluminium, Rohstahl

SOZIALE FAIRNESS

  • Innovativ gebildeter Faktor „SF-Index“. Soziale Fairness in der Produktion und bei der Gewinnung von Rohstoffen (basierend auf den Faktoren 1-8 je Land).
  • (1) Löhne unterhalb des gesetzlichen Mindestlohnes: Landeswert, aus Summe (a) Forstwirtschaft, (b) Holzwirtschaft, (c) Metallindustrie, (d) Chemieindustrie. Die Branchendaten (a bis d) liegen auch einzeln in der SAVE Datenbank vor.
  • (2) Kinderarbeit
  • (3) Zwangsarbeit
  • (4) Exzessive Arbeitszeit
  • (5) Tötl. Verletzungen Arbeitsplatz
  • (6) Geringe Sicherheit am Arbeitsplatz (z.B. die Exposition mit toxischen Substanzen)
  • (7) Rechtlosigkeit Urbevölkerung
  • (8) Korruptionsrisiko
  • Soziale Fairness Transporte: keine Wertung, keine Daten
  • Soziale Fairness Produktion, Produkte: keine Wertung, keine Daten (ein Holzprodukt an sich ist nicht fairer oder unfairer als ein Gipsprodukt, es kommt auf die Sozialen Bedingungen im Herkunftsland an).

GESUNDHEIT

  • Gesundheit Herkunft: keine Wertung, da zu wenig Daten bekannt und auf einzelne Produktgruppen bzw. Produkten kaum zu beziehen. Ein Produkt aus Brasilien kann genauso gesund sein wie eines aus China oder auch nicht.
  • HTTP-Luft-Transporte LKW+Schiff [kg/t]
  • HTTP-Luft-Transporte LKW [kg/t]
  • HTTP-Luft-Transporte Schiff [kg/t]
  • HTTP-Wasser-Transporte LKW+Schiff [kg/t]
  • HTTP-Wasser-Transporte LKW [kg/t]
  • HTTP-Wasser-Transporte Schiff [kg/t]
  • Innovativer neu ermittelter Index basierend auf der REACH List ud der REACH Kandidatenliste
    REACH-Risk-Index
  • HTTP Produkte [kg/t] (*) berechnet mit Grunddaten aus Probas und Schema Uni Leiden (s. Transporte), aber nicht für die Ampelbewertung herangezogen.
  • Gesundheitsgefährliche Stoffe in den ausgewerteten Produktgruppen laut EPD: (a) VOC, (b) Formaldehyd, (c) Additive

DAUERHAFTGKEIT

  • Dauerhaftigkeit Herkunft: keine Daten, keine Wertung da Produkteigenschaft
  • Dauerhaftigkeit Transporte: keine Daten, keine Wertung da Produkteigenschaft
  • Innovativer Index als Dauerhaftigkeit-Index: als Dauerhaftigkeit der baufunktionalen Einheit in (a) Haltbarkeit: als Langlebigkeit des Produktes in [Jahren] laut BNB Tabelle und (b) Modularität. Modulares Produkt, Separierfähige Materialien, geringe Materialvielfalt, keine Verbundmaterialien [Faktor].

NACHNUTZUNG

  • Nachnutzung Herkunft: keine Daten, keine Wertung da Produkteigenschaft
  • Nachnutzung Transporte: keine Daten, keine Wertung da Produkteigenschaft
  • Innovativer Nachnutzbarkeits-Index der Produkte zum gegenwärtigen Ist-Stand (als Information aus Auswertungen von Umweltproduktdeklarationen und Datenbanken) als Maß für das Potential zu Reuse, Recycling oder ob ein Produkt nur noch entsorgt werden kann und ob es bei der Entsorgung auch noch Umweltprobleme verursachen kann.

Klicken Sie hier um Ihren eigenen Text einzufügen

Klicken Sie hier um Ihren eigenen Text einzufügen